Da war sie dann, die erste Pflichtspielniederlage 2018. Und doch kann man dank einer guten zweiten Halbzeit weiterhin festhalten, dass das Team sich in einer guten Verfassung befindet. Die Busendorfer reisten mit einem sehr dezimierten Kader nach Babelsberg, wobei der Trainer vor dem Spiel an die Stärken innerhalb der eigenen Reihen verwies.
Man wollte zunächst aus einer soliden Defensive heraus agieren und durch schnelles Umschaltspiel den Weg zum Erfolg suchen. So wurde den 74ern zunächst Raum zum Fußball spielen gegeben und diese suchten mit langen Bällen aus der Abwehr heraus ihren körperlich präsenten Stürmer, der diese Bälle verwerten sollte. Die erste Unachtsamkeit bestraften die Babelsberger dann leider direkt und es stand bereits nach 5 Minuten 1:0. Kurz geschüttelt, Mund abgeputzt und weiter gespielt. Leider gelang es dem Team jedoch nicht Zugriff auf das Spielgeschehen zu bekommen. Vor allem im Spiel nach vorne kam es immer wieder durch leichte Fehler zu Ballverlusten. In den 43. Minute schlug Babelsberg dann durch einen guten Schuss aus 18 Metern zum zweiten mal zu, was die Busendorfer hart traf. Man verlor komplett den Faden und Babelsberg wusste dies eiskalt aus zu nutzen und bestrafte den SV 71 noch vor der Pause mit dem 3:0.
Die Halbzeit wurde dann genutzt um die Köpfe wieder zu ordnen und man erinnerte sich in den eigenen Reihen an die Stärken in den vergangenen Spielen. So wollte man in den verbleibenden 45 Minuten noch einmal offensiv drauf gehen und versuchen Babelsberg den vermeintlich sicheren Dreier noch einmal streitig zu machen. Diese offensivere Ausrichtung wurde in der 60. Minute belohnt und Felix Naschwitz konnte per Strafstoß zum 3:1 verkürzen. Das Team blieb dran und glaubte an sich, sodass man zu weiteren Möglichkeiten kam. Und wer weiß, was passiert wäre, wenn  man eine dieser Chancen genutzt hätte (hätte, hätte…). Doch es sollte nicht gelingen und so fiel in einer munteren zweiten Halbzeit, in der auch die 74er noch zu ein paar Chancen kamen, lediglich der eine Treffer. Doch das positive Auftreten in der zweiten Hälfte macht Mut für die anstehenden Aufgaben und so konnte sich das Team um Kapitän und Geburtstagskind Christoph Gloger nach dem Abpfiff erhobenen Hauptes bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung bedanken.
Kommenden Sonntag (Anstoß 15:00 Uhr) erwartet man auf heimischen Geläuf die Spielgemeinschaft von Turbine 55 und Eintracht 90, gegen die man eine derbe Hinspielniederlage vergessen machen möchte.

Aufstellung: Krauss - Belger, Olejnik, Albrecht, Wirrmann (50. Scholz) - Regel, Naschwitz, Jandt, Weicht - Gloger (C.), Brügmann

Tore:

1:0 (05.) T. Schröder
2:0 (43.) A. Lange

3:0 (45.) A. Lange

3:1 (60.) F. Naschwitz

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